Worauf beim Kauf von Rinderfilet zu achten ist:
Rinderfilet zählt zu den edelsten und zartesten Fleischstücken – entsprechend lohnt es sich, beim Einkauf auf Qualität zu achten. Achte darauf, dass das Filet gut abgehangen ist (mindestens 21 Tage gereift), da dies die Zartheit und das Aroma verbessert. Idealerweise stammt das Fleisch aus artgerechter Haltung – ein Bio- oder Weideprodukt ist meist eine gute Wahl. Das Filet sollte eine gleichmäßige, feine Marmorierung aufweisen – feine Fettäderchen, die sich durchs Fleisch ziehen, sorgen für Geschmack und Saftigkeit beim Grillen. Die Farbe sollte kräftig rot, aber nicht dunkel sein – blasses Fleisch weist oft auf zu junges oder schlecht gelagertes Fleisch hin. Frisches Rinderfilet riecht neutral bis leicht nussig und fühlt sich fest, aber nicht trocken an. Plane für ein schönes Steak etwa 180–220 g pro Portion ein.
Empfohlener Honig für dieses Rezept:
Zutaten (2 Portionen):
- 2 Rinderfiletsteaks à ca. 200 g, 4–5 cm dick
- grob gemahlener schwarzer Pfeffer
- Maldon Meersalzflocken (von Ursalz.com)
- 2 TL Manuka-Honig
- Olivenöl
Beilagenvorschläge (schnell zubereitet):
- Grüner Spargel mit Zitrone
- Kleine Rosmarin-Kartoffeln vom Grill
- Frischer Tomaten-Rucola-Salat mit Balsamico
Rinderfilet Zubereitung:
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Fleisch vorbereiten:
Nimm das Rinderfilet mindestens 45 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur annehmen kann. Das sorgt für gleichmäßiges Garen. Tupfe es trocken und reibe es leicht mit Olivenöl ein. Anschließend frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer großzügig auf beiden Seiten einreiben. Das Salz kommt erst nach dem Garen. -
Grill vorheizen:
Heize den Grill auf mindestens 250–300 °C direkte Hitze vor. Wenn du mit Holzkohle grillst: Warte, bis die Glut richtig heiß ist und eine weiße Ascheschicht bildet. Richte auch eine Zone für indirekte Hitze ein – ideal bei ca. 140–160 °C. -
Scharf anbraten:
Lege die Steaks auf den heißen Grillrost über direkter Hitze. Grillzeit: ca. 2 Minuten pro Seite – so entsteht eine schöne Kruste. Wichtig: Wende das Fleisch nur einmal mit einer Zange, nicht mit einer Gabel. -
Indirekt fertig garen:
Danach die Filets in den Bereich mit indirekter Hitze legen und den Grilldeckel schließen. Gare sie dort ca. 10–15 Minuten, je nach Dicke. Ziel ist eine Kerntemperatur von 54–56 °C (medium rare). Verwende hierfür ein Fleischthermometer, das du seitlich mittig ins Fleisch steckst – so misst du die Temperatur im Zentrum. -
Mit Honig glasieren & ruhen lassen:
Kurz vor Ende der Garzeit bestreiche das Fleisch auf beiden Seiten mit Manuka-Honig und lasse es noch 1–2 Minuten bei indirekter Hitze karamellisieren. Dann nimm das Filet vom Grill und lasse es auf einem Teller 3–5 Minuten ruhen, locker mit Alufolie bedeckt. In dieser Zeit verteilen sich die Fleischsäfte gleichmäßig. -
Finaler Schliff:
Vor dem Servieren mit groben Salzflocken bestreuen – sie schmelzen leicht auf dem warmen Fleisch und bringen die Aromen perfekt zur Geltung.
Einfache Beilagen (Zubereitung während des indirekten Garens):
Grüner Spargel vom Grill:
Holzige Enden abbrechen, mit Olivenöl, Salz und Zitronenzesten marinieren, direkt auf den Grill legen (ca. 5–7 Minuten).
Rosmarin-Kartoffeln:
Kleine Kartoffeln vorkochen (10 Minuten), halbieren, mit Olivenöl, Rosmarin und Salz mischen, in einer Grillschale oder Pfanne auf indirekter Hitze mitgrillen (ca. 10–15 Minuten).
Tomaten-Rucola-Salat:
Kirschtomaten halbieren, mit Rucola, Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer vermengen – schnell und frisch!

